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SOMMER 2022

DIE GALERIE

Die Art Gallery Zermatt hielt ihren Eröffnungstag im Dezember 2017 ab. Lucas Davis, Inhaber und aufstrebender Künstler setzt Fuss in die artistische Welt. Die Galerie zeigt nicht nur die Kunstwerke von Lucas Davis, mit jeder Saison werden ebenfalls Werke von einem Gastartist(in) ausgestellt. Diese zusätzliche Ausstellung wechselt zusammen mit den lokalen Saisonzeiten.

Vorherige Gästkunstlers waren Elso Schiavo, Miranda Fierz, Helga Zumstein, Joelle Deroy, Hanne Mare, Marie-Christine Leddy und Esther Gischig. 

HAUPTkunstler

Lucas Davis

Geboren 1983, FSG Schule für Gestaltung Olten; F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich; The Florence Academy of Art, Italien; abgeschlossenes Studium in City and Guilds of London Art School. Diverse Gruppenausstellungen und Privataufträge.

DIE TOR-WÄCHTERIN – Hochkonzentriert und doch sanft. Unberechenbar angriffslustig, wild und doch verspielt. Geheimnisvoll, magisch-satanisch, kraftvoll-spirituell und dennoch gefürchtet. Den wundervollen, geschmeidig-eleganten Raubtieren mit ihren besonders ausgeprägten Sinnen wird seit Jahrhunderten eine vielfältige wie widersprüchliche Symbolik auferlegt. Einst von der ägyptischen Kultur als göttliche, heilige Geschöpfe verehrt, erhielten Katzen im Mittelalter das Stigma des Teuflisch-Bösen und wurden verfolgt. In diesem Kontext nähert sich Lucas Davis, schon immer fasziniert vom Wesen dieser Tiere, mit grosser Behutsamkeit und Sensibilität an. Im Bewusstsein jener symbolträchtigen Bedeutungen hat der Künstler ein Katzenwesen geschaffen, das mehr als nur ein eigensinnig-individuelles Verhalten widerspiegelt. In seiner unangepassten, freiheitsliebenden Wildheit führt es die lange Tradition der unheilabwehrenden Gargoyles/ Wasserspeier an den Dächern und Fassaden von Kathedralen fort: von nun an ist die Katze auch die beschützende Wächterin am Tor zur spirituellen Welt.

GÄSTKUNSTLER

INGRID STÜBINGER

Geboren 1961. Verlässt Deutschland 1980 für ein Studium an der Ecole Nationale des Beaux-Arts in Paris, anschliessend Studium der Romanistik und Germanistik an der Uni Tübingen mit Abschluss Staatsexamen. Parallel dazu Weiterführung ihrer Malerei. Ausstellungen in Paris, Frankreich, Deutschland und der Schweiz ab 2007. Ab 2015 zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ingrid Stübinger lebt und arbeitet in Paris.

 

OUVERTE D’ESPRIT – Staffeleien auf einer Weide. Von Kühen beäugt. Mit neugierigen, offenen Augen, mit stillem Blick beobachtend. Was gewähren sie der arbeitenden Künstlerin, die in eine Art Kommunikation und engen Kontakt mit den Kühen tritt? Wie viel Zeit, welche Impulse geben sie der Malerin zum raschen Erfassen ihrer Persönlichkeiten, ihrer individuellen Wesen und inneren Energien, ihrer Schönheiten, bevor sich die Tiere wieder in Bewegung setzen und dadurch neue Situationen schaffen? Ingrid Stübingers Werke spiegeln ein schnelles Malen wider. Doch trotz der ungestüm-wilden, expressiv aufgetragenen komplexen Farbigkeit verströmen ihre emotionalen Kuhporträts, Tier- und Landschaftsszenerien eine erstaunliche Gelassenheit, eine würdige Ruhe. Es ist der offene Geist und freie, ungefilterte Blick der Künstlerin, die ihr im sensiblen, respektvollen Umgang mit Kreatur und Natur ermöglichen, Wesentliches und Essentielles zu erfassen. Auf der Weide geradeso wie im Atelier in Paris.

VORHERIGE AUSSTELLUNGEN

WINTER 2021 - 2022

Tobias Weber

Künstler

 

Geboren 1974, Architekturstudium an der ETH Zürich und Lausanne sowie Georgia Tech in Atlanta USA, parallel dazu künstlerisch tätig, ab 2005 Einzel- und
Gruppenausstellungen, 2019 Kunstpreis der Keller Wedekind-Stiftung Zürich, vertreten in diversen Sammlungen.
Lebt und arbeitet als Künstler und Architekt bei Luzern.

 

 

WINTER STORIES – Unauffällige, unspektakuläre wie trivial-banale Abläufe und Szenerien, die kaum eines Blickes, geschweige einer bildnerischen Darstellung wert wären, faszinieren Tobias Weber. Genau dort, wo das «ganz normale Leben» mit all seinen schrägen, absurden wie grotesken Facetten abläuft, fokussiert sich sein Blick, der exakt hier seine (Winter-)Sujets findet: Ob landschaftliche (Zermatter) Motive, alltägliche (winterliche) Objekte oder unterschiedlich agierende Menschen, sie alle verwandelt der Künstler mittels rasch und locker gesetzten Pinselstrichen sowie elegant-schimmernden Farbflächen und -nuancen in neue, assoziationsreiche Geschichten, die in dieser Verbildlichung zwischen märchenhaft bis kurios und schmunzelnd schlichtweg verblüffen.

LUCAS DAVIS

Skulpturen

 

BERGWELT – Aufrecht und gerade gewachsen versinnbildlicht ein Stamm mit vielen blattlosen Haupt- und fein verästelten Nebenzweigen wie ein Gespinst das Urwesen eines Baumes im «Winterkleid», in dem jegliches Wachstum ruhen darf. Starr und schwarz, schein bar unnahbar wirkt dieser kahle Baum bis in die kugelförmige Krone und spiegelt gerade in dieser winterlichen Gestalt und Zeit eine tiefe Symbolik von Innehalten, Energien schöpfen, innerlichem Vorbereiten auf neue Lebenskräfte wider, wie sie der menschliche Kreislauf von Leben und Tod kennt. Der schützende, fest verwurzelte Baum mit seiner aufstrebende Krone ist Brücke zwischen Erde und Himmel, Mensch und Kosmos. Als «Lichterbaum» wird er die dunkle Winterzeit strahlend wie wärmend erhellen – und uns wie ein stilles Wunder auf kommende Zeiten vorbereiten.

SOMMER 2021

Esther Gischig

Künstlerin

 

MONDES DE FLEURS (mysterieux) – Schimmernde Gartenblumen, die kostbare lichterfüllte Arrangements mit Gläsern, Flaschen oder Vasen einhergehen, dazu als Kontrast typische Pflanzen der Bergwelt in extremer Vergrösserung verführen unsere Augen tief einzutauchen. Wir erliegen der Faszination von Esther Gischigs weichem, samtig-sanften Farbauftrag, der Schicht um Schicht oszillierende, changierende Flächen und magisch leuchtende Blumen wie Pflanzen entstehen lässt… und staunen, als ob wir die Welt mit ihren Geheimnissen und Schönheiten zum ersten Male sehen würden

LUCAS DAVIS

Skulpturen

 

BERGWELT – ein grandioses Schauspiel breitet sich vor unseren Augen aus: Nebel- und Wolkenfetzen geben in geheimnisvoll-mystischer Atmosphäre ein gewaltiges, von Tannen gerahmtes Berg-Panorama frei, das in eine dramatisch-dynamische und scheinbar sich ständig wandelnde Licht- und Schattenführung gehüllt ist. Doch trotz aller Dynamik strahlt das aktuelle, nuancenreiche Lichtobjekt eine tiefe Ruhe und verträumte Harmonie aus, unterstützt durch die kaum mehr verwendete Farbe Sepia. Ihr gelblich-brauner Effekt erinnert an nostalgische Fotografien, die Vergangenes wie Vergängliches symbolisieren. All dies ist eine Hommage an die Jahrmillionen alte kraftvolle Alpenwelt, die sich selber wundervoll inszeniert – ein kleines Stück Ewigkeit, das uns winzige Menschen überhaupt nicht dabei braucht.

 

WINTER 2020 - 2021

Aufgrund von Covid-19 konnten wir leider keine Gäste in unserer Galerie empfangen. Wir können Ihnen aber einige Fotos zur Verfügung stellen.

Marie-Christine Leddy 

Künstlerin

 

Ich nenne mich Marie; ich arbeite als Innenarchitektin. Jahrelang habe ich Chalets in den Schweizer Alpen eingerichtet und dekoriert. Selbsternannte Künstlerin seit meiner Jugend, ich mache Keramik, Porzellanmalerei, Bildhauerei und Mischtechniken sowie meine Gemälde. Ich lebe in den 4 Vallées, umgeben von unseren charmanten Kühen. Meine Phantasie regt mich immer wieder an, loszulegen und an die Arbeit zu gehen. Eine Leinwand, viele Kühe und Farbtuben bis zu meinen Ohren…. Hier sind die Ergebnisse meiner stundenlangen Freude! Mit einem großen «MOOOOO» bedanken sie sich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sie zu bewundern!

LUCAS DAVIS

Skulpturen

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WINTER 2019 - 2020 & Sommer 2020

Hanne Mare

Künstlerin

 

Geboren 1992, Freie Kunstakademie Hamburg (2017 / 2018) – Piotr Sonnewend, Semesterkurs Karl-Heinz Morscheck (2019), Ausstellungen in Australien, Deutschland, Polen, Dänemark. Lebt und arbeitet in Wassersleben (Grenze D/DK) und im Künstlerhaus Büdelsdorf.

 

LOSLÖSUNG UND WAHRNEHMUNG – Die junge Künstlerin Hanna Mare hat in der Materialbeschaffenheit von Epoxidharz zu ihrem malerischen Ausdrucksmittel gefunden, das  sich durch einzigartige Fliesscharakteristika auszeichnet und sie zugleich herausfordert: gilt es während des Giessprozesses ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Kontroll-Verlust zu bewahren, lässt sich der Fliessprozess ab Beginn der Härtungsphase nur rudimentär beeinflussen. Beschleunigung einerseits und Entschleunigung anderseits, die in wechselseitiger Beziehung in die Entstehung und Formung der Werke mit ihren reliefartigen Oberflächen eingreifen. Die in- und übereinander fliessenden Harz-Strömungen, in denen sich definierbare Formen und Strukturen auf- und loslösen, wo vermeintlich Verborgenes freigelegt wird, erinnern an fragmentarische Landschaftsdarstellungen, oft einer Vogelperspektive ähnelnd. Sie ermöglichen der Künstlerin, der als zentrale Inspirationsquelle Laotses Lehren über den Taoismus dienen, die völlige Hingabe zum Impuls im Hier und Jetzt ohne Grenzen, Zeit und Raum.

LUCAS DAVIS

Skulpturen

 

LICHT UND RAUM – Seit jeher waren Philosophen wie Künstler vom Licht als ein Medium der geistigen Wahrnehmung und künstlerischen Darstellung fasziniert, das sie mit Hilfe von Worten und Techniken darzulegen versuchten. Denn zum einen liegen dem Licht geheimnisvolle Eigenschaften zugrunde, zum anderen ist das Licht selber das Medium, das als Botschaftsträger fungiert, durch den Raum wahrnehmbar und erfahrbar wird. Wie im geheimnisvoll changierenden Lichtobjekt von Lucas Davis, bei dem Licht selber der Raumbildner, zugleich der Träger vielfältiger Assoziationen und Geschichten ist: erleben wir hier ein Naturschauspiel mit dramatisch inszenierten Gewitterwolken am Himmel oder in Form wogender Wellen eines Ozeans? Oder eher eine wilde Berglandschaft zwischen ewigem Eis und zerklüfteten Felsen? Den Gedanken werden keine Grenzen gesetzt – denn bewusst hat der Künstler auf Namen und Bezeichnungen verzichtet, damit jederzeit ein freier wie grenzenloser Dialog mit dem zwischen Licht und Schatten tanzenden Relief möglich ist – ein schrankenloser Tanz zu Licht, Raum, Zeit und Ewigkeit.

The Art Gallery Zermatt Sommer 2019

SOMMER 2019

Joëlle Deroy

Malerei

 

Studium der Malerei in U.C. Berkeley/ Kalifornien (1987) und Paris (1991-1997), Ausbildung als Keramikerin in Vallauris (2005-2007). Ausstellungen von Malerei, Keramik, Zeichnung und Fotografie in New York, Vallauris, Paris und London. Lebt und arbeitet in London

 

MATTERHORN – 1984 besuchte die französisch-texanische Künstlerin Joëlle Deroy zum ersten Mal Zermatt. Seitdem hat sie über 300 Mal das Matterhorn gezeichnet, gemalt, skizziert und photografiert. In farblich kraftvollen Überlagerungen, die Schicht um Schicht den Berg und seine markante Form real oder abstrahiert einfangen, verrät uns Joëlle Deroy ihre Liebe und Verbundenheit zum Matterhorn, das ihr kreative Energie gibt: «It is a force with whom I find a connection to my own being, my own force.» Mit jedem Werk, mit jeder Leinwand schreibt und umschreibt sie in wundervollen Farbkombinationen oder Liniengebilden verschiedene Geschichten zum Berg – und immer ist das Matterhorn das Drehbuch. Im «Konzept der Grenze» sieht die Künstlerin den Schmelztiegel ihrer künstlerischen Kreativität – das majestätische Matterhorn, zwischen Italien und der Schweiz gelegen, repräsentiert genau dies auf das Eindrücklichste.

LUCAS DAVIS

Skulpturen

 

Geboren 1983, FSG Schule für Gestaltung Olten; F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich; The Florence Academy of Art, Italien; abgeschlossenes Studium in City and Guilds of London Art School. Diverse Gruppenausstellungen und Privataufträge

 

EIN LICHT AM ENDE DES TUNNELS – Verborgene, verschlüsselte Welten, die uns ihre Geheimnisse und Mysterien nur erahnen oder erspüren lassen, faszinieren seit jeher Kunstschaffende. Was befindet sich dort, wo realer Raum in eine immaterielle Welt übergeht, wie können Übergänge in eine andere Dimension verständlich gemacht werden, existieren Berührungspunkte zwischen Diesseits und Jenseits? Lucas Davis lotet in seinem neuen Werk genau diese Fragen und Gedanken aus. Mit dem scheinbaren Durchbruch durch die Wand und der Integration des Kunstwerks in seine bestehende Umgebung symbolisiert der Künstler ein geheimnisvolles Ineinanderfliessen von Hier und Dort, von Realität und Transzendenz, ein Oszillieren zwischen materieller Welt und geistiger/ spiritueller Ebene. Und verbildlicht zugleich Erlebnisse von Menschen verschiedener Kulturen, die im Angesicht des Todes ein warmes helles Licht am Ende des Tunnels sehen konnten.

Winter 2018 / 2019

WINTER 2018/2019

HELGA ZUMSTEIN

Malerei

 

Geboren 1966, Schule für Gestaltung Bern in Malerei, Fotografie und Druck ; Seit 2002 regelmässige Ausstellungen im In- und Ausland; Mitglied Visarte Schweiz, Berufsverband bildender Künstler

 

SNAPSHOT – Wie ein Bilder-Tagebuch fügen sich die Szenen aneinander, die Helga Zumstein in kleinen Gemälden Woche für Woche seit 2013 immer am Freitag veröffentlicht: auf den ersten Blick erscheinen sie banal, direkt, sensationslos. Doch entpuppen sie sich beim genauen Hinschauen als schonungslose Zeit-Dokumente, die uns als Betrachtende den Spiegel vorhalten. Und plötzlich erkennen wir uns darin selber, unseren Alltag mit seinen Kuriositäten und Absurditäten, erleben Szenerien hautnah mit und staunen, dass Helga Zumstein nichts anderes als unsere wundersame Welt unter den Pinsel genommen hat. Ihre kleinen wie grossen farbintensiv-expressiven Werke sind liebevolle Beobachtungen voller menschlicher Regungen – aber keinesfalls banal.

LUCAS DAVIS

Skulpturen

 

WINTER SPIRIT – Kälte, Schnee und Eis prägen den Winter. Er sorgt für klirrende Temperaturen, lässt die Natur erstarren und zwingt sie – aber nur scheinbar – zur Ruhe. Doch kaum ist die Landschaft unter einer dicken Schneeschicht verschwunden und Millionen von Schneekristallen haben sich in wundervolle glänzende Eisflächen verwandelt, erwacht der Geist des Winters zu neuem Leben und vereinigt sportliche Aktivitäten mit Naturelementen. Das Hauptwerk, der «Eishockey-Spieler», verkörpert winterliche Eigenschaften par excellence: zum einen ist er in seiner nur teilweise transparenten Erscheinung und silbernen Färbung ein winterliches Symbol für Eis und Kälte, zum anderen wird er durch seine sportliche Haltung zum Synonym für Energie, Ausdauer, Sport- und Team-Geist – und die Seele des Winters ist um einige Facetten reicher. 

Dr. Martina Kral, Kuratorin

Summer 2018

SOMMER 2018

MIRANDA FIERZ

Figürliche Malerei

 

Geboren 1987, abgeschlossenes Studium mit Bachelor in Kunst & Vermittlung

an der Hochschule für Design&Kunst Luzern. Ausstellungen seit 2014.

 

SEIN – Mein aktuelles Schaffen verbindet die Porträtmalerei mit der Thematik von Identitätsfragen im Kontext des digitalen Zeitalters. Mich interessieren Schnittstellen, bei denen Realität auf Virtualität, Vertrautes auf Unbekanntes, inszenierte auf natürliche Identitäten treffen. Immer mehr beginnen sich die virtuelle und reale

Welt miteinander zu verschmelzen und lassen eine neue mittlere Ebene entstehen.

Genaudort finde ich Grundlagen für meine malerischen Auseinandersetzungen zum Thema Identität. Parallel dazu entsteht die Serie «Haarsache».

Auch hier setze ich mich mit der menschlichen Identität und Individualität in der Kombination zweier Persönlichkeiten und ihrer Haarpartien auseinander, die für mich stets die Frage beinhaltet: «Wer bin ich und wer könnte ich sonst noch sein?»

LUCAS DAVIS

Skulpturen aus Bronze und Draht

 

Hauptsächlich finde ich meine Inspiration tief verwurzelt in der Natur. Mit freiem

Geist und offener Seele trete ich mitten in die majestätische Bergwelt mit ihren magischen Wäldern und reissenden Bächen. Ich verliere mich, nur um mich dann träumend wiederzufinden. Meiner Fantasie lasse ich freien Lauf zwischen Elementen wie Stimmungen, Lichteinfall, Farben, Geräuschen, Gerüchen… und Empfindungen, die durch diese hervorgerufen werden. Ich vertiefe und steigere mich in die Details und suche nach den Formen und Mustern der Basisstruktur der Kreation, die ich benötige, um sie dann anschliessend in meinen Werken zu integrieren und dort umzusetzen

Winter 2017 / 2018

Winter 2017/2018

ELSO SCHIAVO

Figurative Abstraktion

 

Elso Schiavo geboren 1934. Ausbildung zum Grafiker / Werber. Danach in renommierten Agenturen als Art Director tätig. Dreissig Jahre eigene Werbeagentur in Zürich. Zahlreiche prämierte Plakate, davon ist eines im MoMA New York, in der Grafikabteilung. Der Kunstschaffende malt schon seit mehr als sechzig Jahren. Elso Schiavo hat einen unverwechselbaren Malstil entwickelt mit einem hohen Wedererkennungs-wert. Was als abstrakten Expressionismus beginnt muss einer Herausschälung der figurativen Form weichen. Seine Stilfiguren sind surrealistisch, wie auch die dazugehörenden Titel surreal und fast unwirklich präsent sind. Seine Werke werden in der Schweiz, wie auch in Europa, USA und Asien gezeigt.

LUCAS DAVIS

Skulpturen aus Bronze und Draht

 

My main source of inspiration is deeply rooted within nature. With an open mind and spirit I wander through the majestic mountains and their magical, tranquil forests, along their raging streams. Losing myself only to find myself dreaming. Unleashing my fantasy and letting it run wild in the midst of the elements and the sensations that they bring: the lighting, colors, sounds and smells. Intensifying and increasingly immersing myself in the details to find the core patterns, shapes and forms within the basic structure of creation that I need to realize and integrate into my works.

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